Yamina Maamar

Die Sopranistin Yamina Maamar sang neben ihrer internationalen künstlerischen Tätigkeit an wichtigen deutschsprachigen Bühnen wie der Bayerischen Staatsoper München, der Niedersächsischen Staatsoper Hannover, dem Aalto - Theater Essen, den Theatern Dortmund, Weimar, Schwerin, Heidelberg, Hagen und Bremen, den Staatstheatern Kassel, Nürnberg, Wiesbaden, Braunschweig, Darmstadt und vielen anderen. Sie sang in den USA (s. u.), in Frankreich und Südkorea (Seoul), in den Niederlanden (Enschede), in England (Cambridge), Schottland (International Edinburgh Festival), Belgien (Zomeropera Alden Biesen) und der Schweiz (Bern). In den letzten Jahren debütierte sie mit vielen zentralen Partien ihres Fachs: u.a. Aida, Adriana Lecouvreur, Kundry (Parsifal), Senta (Der fliegende Holländer), Marschallin (Rosenkavalier), Salome, Elisabeth (Don Carlos), Ariane (Ariane et Barbe-Bleue), Fidelio-Leonore, Wozzeck-Marie, Katerina Ismailowa (Lady Macbeth von Mzensk), Kaiserin (Frau ohne Schatten) und Manon Lescaut (Puccini). Insgesamt umfasst ihr gesungenes Repertoire mehr als 60 Partien.

Neben „Salome“am Theater Detmold debütierte sie in der Spielzeit 2014/15 als “Kaiserin” in Richard Strauss‘ „Frau ohne Schatten“ am MIR Gelsenkirchen und als „Braut“ in Szókolays „Bluthochzeit“ am Theater Bremerhaven. Auf der Konzertbühne war sie u.a. mit Ralph Vaughan Williams‘ „Sea Symphony“ (Neue Philharmonie Westfalen unter der Leitung von Rasmus Baumann) und Liedern von Louis Spohr mit Klarinette und Klavier (Kultursommer Nordhessen) zu hören. Ihr USA-Debüt gab sie im Jahr 2007 in der Avery-Fisher-Hall im Lincoln Center, New York. Das war ihre erste Zusammenarbeit mit Leon Botstein und dem American Symphony Orchestra („Grete“ in „Der ferne Klang“ von F. Schreker). Im Jahr 2010 wurde sie nochmals eingeladen, dieselbe Partie im von Frank Gehry erbauten Sosnoff Theater Bard in den USA unter der Regie von Thaddeus Strassberger zu singen.

Wichtige Stationen im Konzertbereich waren das International Edinburgh Festival (u. a. Wagners „Wesendonk-Lieder“), eine Tournee durch England und die Niederlande (Orchesterlieder, u.a. „Les nuits d‘été“ von Berlioz), das Seoul Arts Center (9. Sinfonie Beethoven), der Herkulessaal München („Isolde“ in Auszügen aus „Tristan und Isolde“), das „Verdi-Requiem“ mit Enoch zu Guttenberg im Dom zu Speyer, Konzerte im Großen Sendesaal des WDR in Köln (u. a. Ausschnitte „Tannhäuser-Elisabeth“), ein Liederabend im Apollosaal der Staatsoper Berlin und “Tove” in Schönbergs “Gurreliedern” in der Stadthalle Braunschweig und dem Berliner Dom. Yamina Maamar arbeitete mit Dirigenten wie Constantin Trinks, Cornelius Meister, John Eliot Gardiner, Stefan Blunier, Antony Hermus, Alexander Joel und Patrik Ringborg sowie mit Regisseuren wie Christine Mielitz, John Dew, Michael Schulz, Konstanze Lauterbach und Gabriele Rech zusammen.

Die Spielzeit 2015/16 beginnt mit „Wozzeck-Marie“ am Theater Hof (ML: Arn Goerke, R: C. Tombeil) und „Brünnhilde“ in „Loriots Ring an einem Abend“ mit der Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz unter der Leitung von M. Huber. Nach einer Konzertreihe mit Strauss’ „Vier letzte Lieder“ (Neue Philharmonie Westfalen unter der Leitung von R. Baumann) wird Yamina Maamar ihr Debüt als „Isolde“ am Pfalztheater Kaiserslautern geben.

In der kommenden Saison (2016/17) wird sie „Isolde“ am MIR Gelsenkirchen (R: Michael Schulz, ML: R: Baumann) und „Lady Macbeth“ (G. Verdi) am Theater Hof (R: R. Friese, ML: A. Goerke) singen.



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