Randall Scotting

Randall Scotting

Biography in English

www.randallscotting.com

Audio Beispiel "Savaria Baroque"

Randall Scotting zählt zu den führenden Countertenören der neuen Generation. In Anerkennung seiner Musikalität lobt ihn die „New York Times“ als „beeindruckend“ und „Musical America“ schreibt: „Scottings wie Honig fließender Countertenor streichelt quasi die Partie des Oberon in Brittens A Midsummer Night´s Dream“.

Randall sang diese Partie für die Des Moines Metro Opera, Juilliard Opera Center, und Opera North (USA), wo er von den Kritikern gefeiert wurde. Danach kehrte er für die Rolle des „Ottone“ in Händels „Agrippina“ an die New York City Opera zurück. An diesem Haus war er bereits im Frühjahr 2007 für „Flavio“ in Händels gleichnamiger Oper zu erleben. Ebenfalls 2007 sang er „Orfeo“ in Glucks „Orfeo ed Euridice“ und Schönbergs „Pierrot Lunaire“ in Boulder/Colorado.

2009 wird Randall sowohl die Doppelrolle des „Fuchs“ und „Kutschenfahrers“ in der nordamerikanischen Uraufführung von Jonathan Doves Oper „The Adventures of Pinocchio“ in der Minnesota Oper, als auch sein Operndebüt in Zentralamerika mit der Hauptrolle in Haendels „Rinaldo“ geben. Ausserdem wirkt er am Landestheater Neustrelitz als „Ottone“ in „Agrippina“ und in einer Operngala mit, während er mehrere Gesangsvorträge in Ungarn und Deutschland geben wird.

2008 sang Randall Scotting seinen ersten Prinz Orlowsky/Die Fledermaus, anschließend eine Bühnenfassung von Peter Maxwell Davies´ modernem Meisterwerk „Eight Songs for a Mad King“. Die Veröffentlichung einer professionellen CD-Aufnahme des Werkes „Dive!: a watermusic“ von Paul Crabtree im November 2008 zeigt Randall als Solist in einer Kantate mit Chor und Ensemble. In einem weiteren Konzert sang er in diesem Jahr Musik von Liszt in Ungarn.

IIm Sommer 2008 war Randall ein Gesangsstipendiat am renommierten Steans Institute beim Ravinia Festival, wo er mit Malcolm Martineau und anderen Stücke einübte und aufführte. 2008/09 wird er damit fortfahren, verschiedene Musikstile und –genres als Fulbright Stipendium in Budapest (Ungarn) zu erkunden, wobei er sich hier auf die Forschung und die Aufführung regionaler Volksmusik und Werke zeitgenössischer ungarischer Komponisten wie Bela Bartok, Zoltan Kodaly, György Ligeti und anderen konzentriert.

Sein Debut in Europa erfolgte 2006 mit der Partie des “Teseo“ in einer Neufassung von Vivaldis Oper „Ercole in Termodonte“ mit dem Ensemble „Il Complesso Barocco” unter der Leitung von Alan Curtis. Diese Produktion ist auf DVD erhältlich und als beste DVD 2007 in Italien gewählt.

2005/06 war Randall Scotting an der Opera Colorado mit „Nireno“ in Händels „Giulio Cesare“ zu hören. Am Juillard Opera Center sang er Oberon/A Midsummer Night´s Dream (Britten) und am Lincoln Center (New York) die Partie des Countertenors bei der Uraufführung von Paul Schoenfields „Channa“. Eine weitere Rolle in dieser Spielzeit war „Athamas/Semele“ (Händel).

Als Countertenor verfügt Randall Scotting über ein breites Spektrum. So wurde er im Sommer 2005 für das renommierte „Britten-Pears-Programme“ eingeladen, mit Werken zeitgenössischer Musik. Improvisation im Avant-Garde- als auch im Barockstil rückt immer stärker in den Focus von Randalls Aufführungen. In der Carnegie Hall sang Randall zweimal im Frühling 2008 unter der Leitung von Ton Koopman und kehrte schließlich zur Carnegie Hall zurück, um mit Bobby McFerrin neben 20 anderen multikulturellen Sängern unterschiedlichem Wissen und Können ein improvisiertes Werk, welches auf The Tower auf Babel basiert, aufzuführen.

Zu seinem Konzertrepertoire zählen Pergolesis „Stabat mater“, „The Chichester Psalms“, Bernsteins „Missa breve“, der „Schwan“ in Orffs „Carmina Burana“, zahlreiche Werke von Johann Sebastian Bach und viele andere.


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